DFV - Pressedienst

 

 

 

Presseinformation vom 16. September 2016

„Sicherheit treibt Handwerk und Feuerwehr an“

Handwerkspräsident bei DFV-Bundesfachkongress / Packende Referate

Berlin – „Sicherheit ist ein Gefühl, das nicht mehr alltäglich ist. Es treibt uns beide an – Handwerk und Feuerwehr. Uns verbindet der Mut, Dinge anzupacken!“ Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), betonte in seinem Impuls beim 6. Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) die Synergien und Chancen von Handwerk und Freiwilliger Feuerwehr. Viele Beispiele aus ganz Deutschland zeigten bereits, dass beide Beteiligten von diesen Kooperationen profitierten. „Das Engagement in der Feuerwehr führt junge Leute an die Technik heran“, resümierte Wollseifer.

150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die vier Module der DFV-Veranstaltung in Berlin zur Fortbildung. „Nehmen Sie die Anregungen mit, vermitteln Sie diese vor Ort bei Ihren Feuerwehren!“, appellierte DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann an die Feuerwehr-Führungskräfte.

Im Modul I „Flüchtlinge: Interesse & Information“ ging es um die Erläuterung des Feuerwehr-Systems und die Integration von geflüchteten Menschen in die Feuerwehren:

  • „Die Sprachkenntnisse sind der Schlüssel“, blickte Jan Rudel auf die Erfahrungen mit einem Feuerlöschertraining in der Feuerwehr Echzell: „Vieles kann man zu Beginn auch mit Händen und Füßen erklären.“ Mittlerweile konnten zwei Flüchtlinge in die Feuerwehr integriert werden.
  • Manfred Stahl, langjähriger Pressesprecher der Hamburger Feuerwehr, berichtete von den Zielen eines Feuerwehr-Informations-Moduls in Sprachkursen: „Wir erklären den Menschen auf Deutsch, wann sie die Feuerwehr rufen, wann zum Arzt gehen sollten.“ Insgesamt wurden im Test Personen aus 21 Nationen geschult; die Unterlagen sollen für Feuerwehren bundesweit angepasst werden können.
  • „Eine Kommune darf ihre Feuerwehr nicht verbiegen. Man tut seiner Feuerwehr keinen Gefallen, wenn man Menschen hineinbringt, die nicht einsatzfähig sind“, stellten Dr. Joachim Bläse und Uwe Schubert den „Gmünder Weg“ vor, der die Interessenten in mehreren Stufen angepasst an ihre Fähigkeiten mitnimmt.

Das Modul II „Herausforderungen: Einsatz & Beschaffungen“ beinhaltete zum einen wichtige Hinweise für Beschaffungen, zum anderen einen packenden Einsatzbericht:

  • „Der Begründung für die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Herstellers müssen immer dessen Eignung sowie die Aufteilung der Beschaffung in verschiedene Lose vorangestellt werden“, erläuterte Rechtsanwalt Günther Pinkenburg das neue Vergaberecht. Dieses ist seit April 2016 in Kraft und besitzt EU-Konformität.
  • Die Politik überzeugend, etablierte Kreisbrandmeister Oliver Surbeck in allen Bereichen fachliche Ansprechpartner in den Feuerwehren, die gleichberechtigt Kriterien für die zentrale Beschaffung als Standards festlegen. Sie erhielten durch das „Abgucken vom Nachbarn“ im Landkreis Ravensburg insgesamt einen Zugewinn an Ideen und Möglichkeiten.
  • Den bundesweit medial präsenten Einsatz beim Zugunglück in Bad Aibling rekapitulierten Kommandant Wolfram Höfler und Kreisbrandrat Richard Schrank: Schon vor Eintreffen wurde die schlechte Zugänglichkeit als Problem erkannt. Bereitstellungsräume und umsichtige taktische Fahrzeugaufstellungen garantierten hierbei das spätere Gelingen. Die Referenten beschrieben emotional, wie sie sich trotz des erlebten menschlichen Leids konsequent auf die Führungs- und Erkundungsaufgaben konzentrierten.

Mit der Versorgung von geflüchteten Menschen befassten sich die Referate in Modul III „Flüchtlinge: Vorbereitung & Beanspruchung“:

  • Wie bei der Beurteilung von Brandschutzauflagen in (provisorischen) Flüchtlingsunterkünften manchmal auch Interessen der Bauherrn in den Auflagen der Brandschutzdienststellen versteckt und Dritten finanziell „schmackhaft“ gemacht werden sollen, erklärte Björn Maiworm aus Sicht der Feuerwehr München. Transparenz von Bedenken des Vorbeugenden Brandschutzes könne diesem entgegenwirken: „Ermöglichen statt Verhindern“.
  • Wie bringt man Tausende Flüchtlinge in kürzester Zeit unter? Dr. Gerd Plock und Andreas Sirtl von der Berliner Feuerwehr berichteten von beschlagnahmten Turnhallen, die anschließend noch durch viel Aufwand – auch aus dem Ehrenamt – hergerichtet werden mussten. Der Vortrag befasste sich auch mit dem Einsatz nichtorganisierter Spontanhelfer.
  • Wie sich Städte abseits der Metropolen mit vorbeugendem sowie abwehrendem Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften beschäftigen, konnte Marco Buess am Beispiel Rottenburg aufzeigen. Der Brand in einem Containerkomplex einer Gemeinschaftsunterkunft mit 65 betroffenen Personen veranlasste zur dortigen wissenschaftlichen Forschung zum Brandverhalten der Einrichtungsgegenstände; hier konkret von aneinander stehenden Doppelstockbetten.

Strategien zur Nutzung von Sozialen Medien durch Feuerwehren und andere Organisationen standen im Mittelpunkt bei Modul IV „Social Media: Erfahrung & Ausblick“:

  • „Wir brauchen Pläne und die richtigen Werkzeuge. Wir müssen lernen, mit diesen Instrumenten umzugehen, und hierfür ist es erforderlich, sie im täglichen Dienst zu nutzen“, erläuterte Brandoberrat Markus Röck die Social Media-Strategie der Feuerwehr Frankfurt am Main. Schon kleinste Ursachen sorgten für große Resonanz im Netz – darauf müsse die Feuerwehr richtig reagieren können.
  • „Pressestellen sind häufig nicht nur unterbesetzt, sondern es fehlt auch an der passenden Qualifikation“, berichtete Johannes Kohlen von der Hochschule Magdeburg/Stendal aus seiner Umfrage zur Nutzung von Social Media bei den Berufsfeuerwehren in Deutschland. Wichtig sei trotzdem die Kommunikation auf Ebene der Bürger.
  • „Wir nutzen die Medien nicht nur, um Informationen nach außen zu tragen. Die Reaktionen auf die Nachrichten werden im Gegenzug auch wieder an die Kolleginnen und Kollegen auf den Dienststellen zurückgespielt“, erklärte Hauptkommissarin Yvonne Tamborini das „Social Media Management“ der Polizei Berlin.

Bilder der Veranstaltung stehen unter www.feuerwehrverband.de/bilder online. Die Präsentationen der Referierenden werden, soweit möglich, unter www.feuerwehrverband.de/bundesfachkongress.html zum Download gestellt. Der nächste Bundesfachkongress findet am Donnerstag, 18. Mai 2017, statt.


Pressekontakt:
Silvia Darmstädter
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Einladung zur Regionalkonferenz Kinder in der Feuerwehr

am 29. Oktober 2016 in der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal 

In der DJF-Statistik sind über 29.000 Kinder erfasst, rund 12 % aller Mitglieder. 2011 waren es noch rund 20.500 Kinder. Offensichtlich sind Kindergruppen in den Feuerwehren ein selbstverständlicher Trend!

In vielen Regionen existieren Kindergruppen in der Feuerwehr mit vielen Erfahrungen. Andere Feuerwehren stehen noch am Beginn einer positiven Entwicklung. Für den Austausch und zum Fortbilden bietet die gemeinsame Projektgruppe von DFV und DJF Regionalkonferenzen an, nun für Süddeutschland.

Zielgruppe sind Leiter/-innen und Betreuer/-innen von Kindergruppen. Darüber hinaus sind Entscheidungsträger und Multiplikatoren/-innen sehr willkommen.

Anmeldefrist: 26. September 2016!

Es gelten unsere allgemeinen Teilnahmebedingungen.


Ansprechpartner:

Uwe Danker

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Sprachanimation und Integration – Europa wächst zusammen!

Der polnische Verband der Freiwilligen Feuerwehren (ZOSP) und die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) führen wieder einen Jugendleiteraustausch durch. Unter dem Motto „Sprachanimation und Integration“ findet der diesjährige bilaterale Jugendleiteraustausch vom 12. bis 16. Oktober 2016 im Hotel Horizont in der Nähe von Neubrandenburg statt.

Sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite sind jährlich Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertreten, die großes Interesse am Aufbau einer Partnerschaft haben. Sie versuchen, im Rahmen des Austausches Kontakte zu knüpfen und die entstandenen Partnerschaften nachhaltig mit Leben zu füllen. Bei dem Seminar wird es natürlich auch um Fördermöglichkeiten und das entsprechende Antragsverfahren gehen, allerdings werden die Themen Sprachanimation und Integration im Vordergrund stehen.

Für die Teilnehmer/-innen entstehen Kosten für Verpflegung und sonstige Programmkosten in Höhe von 80 Euro pro Person.

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular auf dieser Seite. Meldeschluss ist der 1. August 2016.


Ansprechpartner

Hans Werner Dünweg oder Telefon 030 - 28 88 48 8 - 16


 

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Presseinformation vom 08. September 2016

„Flüchtlingen die Hand zur Integration reichen“

Kanzleramtschef Altmaier bei 11. Berliner Abend / Ehrung für Olympiasieger

Berlin – „Es ist wichtig, dass wir Flüchtlingen mit Schutzanspruch die Hand zur Integration reichen“, erklärte Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben, beim 11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten. Der Kanzleramtschef ist zentraler Ansprechpartner der Bundesregierung für die politische Gesamtkoordinierung aller Aspekte der aktuellen Flüchtlingslage. „Wer, wenn nicht die Feuerwehren, die Menschen aus verschiedensten Schichten in ihren Reihen haben, sind imstande, mit Unterschieden umzugehen?“, würdigte Altmaier den mehr als ein Jahr andauernden Einsatz der Feuerwehren.

„Wir geben Menschen mit der Feuerwehr eine neue Heimat“, fasste Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, das Engagement zusammen. Der Einsatz in der Flüchtlingslage habe einmal mehr gezeigt, dass die Feuerwehren auch einen gesellschaftspolitischen Auftrag leisteten und nicht nur im alltäglichen Einsatz oder bei außergewöhnlichen Katastrophen aktiv seien. „Unsere Feuerwehrleute verdienen hierfür die beste Ausrüstung und die beste Ausbildung“, erklärte der DFV-Präsident.

Auf aktuelle Herausforderungen für Einsatzkräfte nahm Peter Henzler, Vizepräsident des Bundeskriminalamts, Bezug: „Polizei und Feuerwehr haben hier die gleiche mentale Grundaufstellung. Es ist gut für uns, wenn wir im Einsatz Feuerwehrleute an unserer Seite haben“, stellte er fest.

Hanne Wurzel, Leiterin des Fachbereichs Extremismus bei der Bundeszentrale für Politische Bildung, berichtete vom Engagement der Feuerwehren im Projekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“: „Unsere Erfahrung zeigt, dass die bestehenden Strukturen vor Ort gefördert werden müssen. Die Angehörigen der Feuerwehr sind ein wichtiger und aktiver Partner für uns, wenn es darum geht, präventiv und aktiv gegen extremistisches Gedankengut anzupacken.“

Großen Einsatz zeigte auch Jan Vandrey: Der Brandmeister aus Brandenburg hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eine Goldmedaille gewonnen. Diesen Erfolg des bundesweit einmaligen Feuerwehr-Spitzensport-Programms der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt ehrte DFV-Präsident Hartmut Ziebs. Im Beisein des für Sport zuständigen Bundesministers des Innern, Dr. Thomas de Maizière, zeichnete der DFV-Präsident den Spitzensportler und Feuerwehrmann Vandrey mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes aus.

100 Bundestagsabgeordnete, darunter auch die Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit 450 geladenen Gästen aus Feuerwehren, Verwaltung und Verbänden. Die Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten bot einmal mehr ein authentisches Ambiente: „Wir sind stolz, dass Sie sich in unserem Hause kennenlernen, sich austauschen und gegenseitiges Vertrauen aufbauen“, sagte Berlins stellvertretender Landesbranddirektor Karsten Göwecke. Der 11. Berliner Abend wurde mit freundlicher Unterstützung von Mercedes-Benz und T-Mobile im Hause der Berliner Feuerwehr durchgeführt.

Information für die Presse: Bilder der Veranstaltung werden unter www.feuerwehrverband.de/bilder online gestellt.


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Silvia Darmstädter
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Presseinformation vom 23. August 2016

Schnell wie die Feuerwehr: Olympia-Gold in Rio

Feuerwehrmann & Spitzensportler Jan Vandrey siegt im Zweier-Canadier

Berlin / Potsdam – Mit einem fabelhaften Sprint zum Ende der Strecke sicherte sich Jan Vandrey die Goldmedaille: Der 24-jährige Brandmeister gewann gemeinsam mit Sebastian Brendel das Finale im Zweier-Canadier bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. „Wir gratulieren zu dieser Medaille, mit der Vorbereitung und Ausbildung im Ernstfall zum Erfolg führten – eben wie im Einsatz bei der Feuerwehr auch!“, freuen sich Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Werner-Siegwart Schippel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Brandenburg.

Jan Vandrey, der kurzfristig noch in den deutschen Olympiakader nachgerückt war, hat an der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt seine Ausbildung zum Brandmeister absolviert. Das Programm an der Landesfeuerwehrschule ist Teil der Sportförderung des Landes und verzahnt Training, Wettkampf und Ausbildung. Die Inhalte sind in Module aufgeteilt. In der trainings- und wettkampffreien Zeit absolvieren die Sportlerinnen und Sportler die noch fehlenden Module innerhalb der laufenden Lehrgänge.

Vandreys Goldmedaille ist bereits der dritte Beweis der Praxistauglichkeit dieses Konzepts für Spitzensportler: 2012 hatte Kurt Kuschela ebenfalls im Zweier-Canadier Gold geholt; 2008 gewann Ringer Mirko Englich Silber. „So können die Absolventen Brandmeister und Olympiasieger zugleich werden – und sind schnell wie die Feuerwehr!“, lobt Ziebs. Schippel betont: „Neben dem Willen und dem Leistungsvermögen, das Sebastian Brendel und Jan Vandrey auszeichnet, müssen auch die Rahmenbedingungen für die Sportler stimmen. Daher richte ich meinen Dank an die Landesfeuerwehrschule sowie an den heutigen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, der noch als Innenminister besagte Rahmenbedingungen ermöglicht hat.“

Insgesamt sind derzeit zwölf Spitzensportler in der Sportfördergruppe aktiv; zwei von ihnen waren bei den Olympischen Spielen in Brasilien dabei: Bahnradfahrer Roger Kluge belegte den sechsten Platz im Omnium – einem gemischten Wettbewerb aus sechs verschiedenen Kurzzeit- und Ausdauerdisziplinen. Seit 2007 nahmen insgesamt 22 Männer und Frauen am Spitzensportler-Programm der LSTE teil. Die Disziplinen reichen vom Kanurennsport und Bahnradfahren über Ringen, Sportschießen, Modernen Fünfkampf und Gewichtheben bis hin zu Boxen, BMX-Radsport, Rudern und Bobsport.


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Bundesministerium für Bildung und Forschung
Unterstützung zum Projekt PRAKOS gesucht

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts PRAKOS „Praktiken und Kommunikation zur aktiven Schadensbewältigung“ führt der Lehrstuhl für Technologiemanagement der Universität Kiel gemeinsam mit dem Praxispartner vfdb „Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.“ eine Online-Umfrage aller Berufs- und freiwilligen Feuerwehren in Deutschland durch ...

Basierend auf den Antworten, ist es das Ziel, die Abläufe und Kommunikation bei der Bewältigung zukünftiger (Groß-) Schadenslagen weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Institutionen bitten um rege Teilnahme an der Umfrage. Mit der Teilnahme trägt man dazu bei, dass die im Rahmen des Forschungsprojekts erarbeiteten Ergebnisse sinnvoll im Alltag für Feuerwehren in Deutschland umsetzbar und nützlich sind.

Der Fragebogen richtet sich an alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren und kann auf sämtlichen Endgeräten (PC, Tablet, Smartphone) ausgefüllt werden. Die Beantwortung nimmt ca. 25 Minuten in Anspruch.

Link zum Fragebogen: www.techman.uni-kiel.de/de/prakos

Die Umfrage ist noch bis zum 30. September geöffnet.

Einen Gesamtüberblick über das Projekt findet man auf der Seite der Konsortialleitung unter http://www.vfdb.de/PRAKOS.297.0.html