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Presseinformation vom 02. Februar 2016

Hilfe überall: 25 Jahre europaweiter Notruf 112

Jubiläum für einheitliche Notrufnummer / Erinnerung mit 45 Cent-Briefmarke

Berlin – Sie ist ebenso markant wie einfach: Unter der Telefonnummer 112 erreichen Menschen in ganz Europa schnelle Hilfe. Zum 25. Geburtstag der europaweiten Einführung der kostenfreien Notrufnummer hat das Bundesministerium der Finanzen nun extra eine Briefmarke herausgegeben. Das Postwertzeichen zeigt – ebenfalls markant einfach – eine weiße Zahl auf rotem Grund. Die 45 Cent-Briefmarke ist ab dem Erstausgabetag 11. Februar 2016 an allen Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Dieser Tag ist der „Europäische Tag der 112“, der zum achten Mal stattfindet und den einheitlichen Notruf noch bekannter machen soll.

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

  • Der Hintergrund: Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die Mobilität innerhalb Europas ist hoch; eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der vorsätzlichen Fehlanrufe in den Leitstellen enorm verringert.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

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Silvia Darmstädter
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Presseinformation vom 26. Januar 2016

Feuerwehrhistorik: Traditionen zeitgemäß pflegen

Feuerwehrhistorisches Fachseminar 2016: Informationen für Sammler

Berlin / Fulda – „Feuerwehrgeschichte im historischen Kontext. Zeitgenössische Traditionspflege statt fossiler Rituale“ – dies ist einer der Aspekte, die beim Feuerwehrhistorischen Fachseminar 2016 beleuchtet wird. Die Fortbildung am Samstag, 27. Februar 2016, will Informationen für Sammler, Historiker und Museen bieten.

„Geschichte muss wahr sein – auch bei der Feuerwehr. Das Seminar soll diesem Anspruch gerecht werden und all denen Informationen und Wissen vermitteln, die sich ernsthaft mit unserer Vergangenheit beschäftigen“, erklärt Siegfried Bossack, Leiter des veranstaltenden Arbeitskreises Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte des Deutschen Feuerwehrverbandes. Auf dem Programm stehen daher Themen wie die Vernetzung von Sammlungen, Ausstellungen und Museen, Feuerwehrgeschichte im historischen Kontext – Zeitgenössische Traditionspflege statt fossiler Rituale (Möglichkeiten, Grenzen und neue Wege) sowie ein Erfahrungsbericht zum richtigen Recherchieren, Quellen und Quellenkritik. Konkrete Forschungsberichte ergänzen die Vorträge; sie befassen sich mit der Kennzeichnung, Uniformierung und Schutzkleidung im Wandel der Zeit, der Reichsfeuerwehrschule in Eberswalde, den Feuerwehrregimentern im Zweiten Weltkrieg sowie den großen Bombenangriffen auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg und den Handlungen der Löschkräfte.

Das Seminar findet am Samstag, 27. Februar 2016, von 9.00 bis 16.00 Uhr in der Feuerwache Fulda (An St. Florian 4, 36041 Fulda) statt. Empfohlen wird die Veranstaltung für Sammler, Feuerwehrhistoriker, Eigentümer bzw. Leiter von Sammlungen, Ausstellungen, Lehrkabinetten und Feuerwehrmuseen sowie alle weiteren Interessenten. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 40 Euro pro Person; er beinhaltet Verpflegung (Tagungsgetränke/Mittagessen) und Tagungsunterlagen (Auszüge der Fachvorträge für eigene Verwendung). Bei Nichtanreise erfolgt keine Rückerstattung. Anmeldeschluss ist am Montag, 8. Februar 2016. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Fachseminar gibt es online unter www.feuerwehrverband.de/feuerwehrhistorik2016.html.

Der Arbeitskreis Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte des Deutschen Feuerwehrverbandes versteht sich als Dienstleister für alle Personen, die sich mit Feuerwehrgeschichte befassen. Über das Netzwerk Feuerwehrgeschichte bestehen Verbindungen zu allen Museen, Sammlungen und Einzelpersonen, auch im Ausland, die sich die Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte auf ihre Fahnen geschrieben haben. Deren Forschungen decken ein breites Feld von feuerwehrgeschichtlichen Themen ab, denen im Seminar Raum geboten werden.


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Silvia Darmstädter
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Presseinformation vom 15. Januar 2016

HessenSchnellstmöglich zum Einsatz

Kreisbrandmeisterinnen und Kreisbrandmeister künftig mit Blaulicht und Einsatzhorn zum Einsatz – auch im Privatwagen

Wiesbaden – Kreisbrandmeisterinnen und -brandmeister dürfen künftig mit Blaulicht zum Einsatz fahren – auch mit ihren Privatfahrzeugen. „Wir machen mit dieser Entscheidung den Weg für rasche Hilfe durch diese Führungskräfte in Hessen frei. Sie müssen schnellstmöglich an den Einsatzort gelangen, um ihre wichtige Arbeit machen zu können. Die Landesregierung hat jetzt die rechtliche Grundlage geschaffen, dass ein eng begrenzter Kreis ehrenamtlicher Führungskräfte die Sondersignalanlage an Privatfahrzeugen nutzen darf“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth.

Die neue Regelung gilt ausschließlich für Kreisbrandmeisterinnen und Kreisbrandmeister, die im Brandschutzaufsichtsdienst der Landkreise mit einsatzleitenden Funktionen tätig sind. Zusätzlich zu der Sondersignalanlage soll an jeder Vorder- und Rückseite des Privatfahrzeuges ein erklärendes Magnetschild angebracht werden. Damit wird Akzeptanz geschaffen, und andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer erkennen, dass es sich um eine Führungskraft der Feuerwehr handelt.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hat gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport einen Erlass herausgegeben, mit dem die Anwendungshinweise für die Nutzung von Sondersignalanlagen an Privatfahrzeugen für den oben genannten Nutzerkreis festgelegt werden.


Kontakt für Pressevertreter
Pressestelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
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Quelle: Pressestelle, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

 

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Presseinformation vom 25. Januar 2016

Tolle Tage: Sicherheitstipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband rät zur Umsicht in der närrischen Saison

Berlin – Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Regionen reiht sich bald Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) folgende Tipps:

  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderem Wurfmaterial heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.

Schäden können verringert werden, wenn Sie nach Ausbruch eines Brandes über Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen. Die Feuerwehren wünschen allen Karnevalisten eine fröhliche Fastnachtszeit!


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Presseinformation vom 12. Januar 2016

DFV-Veranstaltungskalender: Jetzt vormerken!

Highlights 2016: Kongresse, Tagungen und Deutsche Meisterschaften

Berlin – Spannende Wettbewerbe, praktische Hinweise und exklusive Netzwerke: Der Veranstaltungskalender des Deutschen Feuerwehrverbandes beinhaltet auch im Jahr 2016 wieder viel Abwechslung! Die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Rostock sind einer der Höhepunkte eines prallen Programms.

Dies sind die Schwerpunkte des Verbandsjahres:

Geschichte: Unter dem Titel „Arbeitshinweise für Sammler, Historiker und Museen“ findet am 27. Februar 2016 in Fulda das dritte Feuerwehrhistorische Fachseminar des DFV statt. Der Arbeitskreis Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte des Deutschen Feuerwehrverbandes versteht sich als Dienstleister für alle Personen, die sich mit Feuerwehrgeschichte befassen. Zielgruppe der Veranstaltung sind Sammler, Feuerwehrhistoriker, Eigentümer bzw. Leiter von Sammlungen, Ausstellungen, Lehrkabinetten und Feuerwehrmuseen sowie alle weiteren Interessenten. Weitere Informationen folgen auf www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen.html.

Kinder in der Feuerwehr:
Austausch und Fortbildung von Menschen, die Kinderfeuerwehren leiten und betreuen oder als Jugendwarte eng mit diesen zusammen arbeiten, steht im Mittelpunkt der zweiten Regionalkonferenz „Kinder in der Feuerwehr“ der gemeinsamen Projektgruppe von DFV und DJF. Diese findet am 5. März 2016 in Blossin (Gemeinde Heidesee/Brandenburg) statt. Weitere Informationen und Anmeldung: www.jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/kinder-in-der-feuerwehr/aktuelles.

RETTmobil: Auf spannende Fachgespräche freut sich der DFV an seinem Stand auf der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität RETTmobil, die vom 11. bis 13. Mai 2016 in Fulda stattfindet (www.rettmobil.org). Parallel bietet die Stiftung „Hilfe für Helfer“ am 12. Mai das 3. Symposium „Hilfe für Helfer in den Feuerwehren“ an. Mehr Informationen in Kürze: www.hilfefuerhelfer.de.  

Wettbewerbe: Herzklopfen und Höchstleistungen – die besten deutschen Feuerwehrmannschaften qualifizieren sich in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) für die Feuerwehrolympiade 2017 des Weltfeuerwehrverbandes CTIF. Die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften finden vom 27. bis 31. Juli 2016 an der Küste statt. Die Teams treten in den Wertungen Traditioneller Internationaler Feuerwehrwettbewerb, Internationaler Feuerwehrsportwettkampf und Internationaler Jugendfeuerwehrwettbewerb an. Die Disziplinen reichen von Hakenleitersteigen bis Löschangriff. Schlachtenbummler sind herzlich willkommen! Mehr Infos: www.deutsche-feuerwehrmeisterschaften-rostock.de sowie www.feuerwehrwettbewerbe.de.

Parlamentarischer Abend: Der 11. Berliner Abend des DFV offeriert einmal mehr eine Plattform für intensive Gespräche zwischen Feuerwehr-Führungskräften und Bundestagsabgeordneten. Die Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten bietet am 7. September 2016 den authentischen Rahmen für die erfolgreiche Veranstaltung. Im Kombipaket mit dem Besuch des Bundesfachkongresses ist die Teilnahme am Parlamentarischen Abend enthalten. Informationen folgen auf www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen.html.

Bundesfachkongress: Zum sechsten Mal bietet der DFV einen Bundesfachkongress in Berlin an – diesmal am 8. September 2016. Geboten werden erneut Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis. Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung folgen auf der Website www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen.html.

Forum Brandschutzerziehung: Das Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb) ist als bundesweit größtes Treffen der Brandschutzerzieher in Deutschland etabliert. Am 4./5. November 2016 werden in Würzburg (Bayern) zahlreiche Workshops geboten. Einen Einblick in die Themen des letzten Jahres gibt es unter www.brandschutzaufklaerung.de. Experten, die spannende Beiträge aus der Praxis, für die Praxis zu bieten haben, können ihre Workshop-Vorschläge per E-Mail an Lilian Harms (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden.

Der DFV-Kalender ist auch abseits von Großveranstaltungen gut gefüllt: Auf dem Programm stehen Spitzentreffen mit Politik und Verwaltung, Austausch mit den Feuerwehrverbänden aus Österreich und Frankreich und anderen Akteuren im Bereich des ehrenamtlichen Engagements, Termine auf europäischer und internationaler Ebene, Gremiensitzungen von Präsidium, Präsidialrat und Delegiertenversammlung, Tagungen des Beirats und des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes, Vorstandstreffen der Stiftung Hilfe für Helfer sowie der Stiftung Deutsches Feuerwehr-Museum und Fachbereichsveranstaltungen. Weitere Informationen zur Arbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es online unter www.feuerwehrverband.de.


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Presseinformation vom 20. Januar 2016

Warnung: Dünnes Eis birgt große Gefahren!

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps zum Verhalten bei Unfällen im Eis

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen: „Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruch“, erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. „Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen!“, mahnt Schreck. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.

Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

  • Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
  • Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe leisten kann.
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
  • Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

„Innerhalb weniger Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter“, erläutert Vizepräsident Schreck. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

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