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Presseinformation vom 24. Mai 2016

Gewitter: Feuerwehrverband gibt Sicherheitstipps

Festes Gebäude oder Kraftfahrzeug bieten Schutz bei akutem Unwetter

Berlin – Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien – und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) anlässlich der Warnungen vor Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in den nächsten Tagen hin.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen.
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an – Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen.
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen.
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Pressekontakt:
Silvia Darmstädter
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Feuerwehrverband e.V.
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Presseinformation vom 23. Mai 2016

Integration und Sicherheit bewegen DFV-Beirat

Staatsminister Braun: „Wir müssen Verbände fit machen für Integration“

Berlin – Die aktuelle Flüchtlingslage war das bestimmende Thema bei der jüngsten Sitzung des DFV-Beirats unter Vorsitz von Claudia Crawford im Fraunhofer FOKUS Berlin. „Wir müssen die Verbände fit machen für Integration“, erklärte Prof. Dr. Helge Braun, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin. Er stellte die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa und Deutschland vor – ein spannender Vortrag zum gesamtpolitischen Kontext, der den Austausch der Beiratsmitglieder anregte.

Auch die konkrete Umsetzung etwa zur Beschäftigung von Geflüchteten in Betrieben von Mitgliedern des DFV-Förderkreises kam zur Sprache. DFV-Präsident Hartmut Ziebs schloss thematisch direkt an: „Die Integration von Flüchtlingen in die Feuerwehr ist eine riesige Chance – und eine große Herausforderung.“ Wie Hindernisse dabei bewältigt werden können, zeigte dann Ute Seckendorf von der Bundeszentrale für politische Bildung auf, die das Projekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums erläuterte. Zahlreiche Landesfeuerwehrverbände engagieren sich hieran mit großem Einsatz durch Maßnahmen vor Ort, die direkt bei den Feuerwehren ankommen.

Ebenfalls hochaktuell befasste sich der Beirat mit dem Thema der Cyberkriminalität und den Herausforderungen für die Hilfeleistungsorganisationen: Philipp von Saldern, Präsident des Cyber-Sicherheitsrates Deutschland, machte drastisch klar, welche Gefahren für die Infrastruktur der Gefahrenabwehr bestehen können – und wie sich diese entwickeln.

Hintergrund:
Den Beirat des Verbandes bilden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zu ihnen zählen auch die Mitglieder des Förderkreises des DFV unter dem Vorsitz von Prof. Albert Jugel. Sie beraten den DFV, stellen Kontakte her und unterstützen insbesondere Projekte. Die Beiratsmitglieder erweitern das Netzwerk zur Verbesserung der Sicherheit und Gefahrenabwehr, geben dem Verband eine Stimme im Politikbetrieb und sind Ideenschmiede und Katalysator zugleich. Weitere Informationen online: www.feuerwehrverband.de/beirat.html.

Hinweis für die Presse:
Bilder der Veranstaltung stehen unter www.feuerwehrverband.de/bilder zum Download zur Verfügung.


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Presseinformation vom 11. Mai 2016

RETTmobil: „In jedem Gaffer steckt ein Helfer!“

DFV-Präsident Ziebs regt bei Messe-Eröffnung gemeinsame Aufklärung an

Berlin / Fulda – „In jedem Gaffer steckt ein Helfer!“, appellierte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung der RETTmobil-Messe in Fulda (Hessen). Hintergrund sind die jüngsten Behinderungen von Rettungseinsätzen. „Wir müssen gemeinsam aufklären und die Menschen dafür sensibilisieren, was sie da eigentlich tun“, erklärte der DFV-Präsident. Er begrüßte die angeregte Gesetzesänderung; dies löse jedoch das Problem nicht umfassend.

Feuerwehrpräsident Ziebs thematisierte bei der Messe für Rettung und Mobilität auch den demographischen Wandel: „In einer immer älter werdenden  Gesellschaft ist es wichtig, umfassend über die Möglichkeiten der Rettung zu informieren“, lobte er die 16. Auflage der RETTmobil als „richtigen Weg für die Vernetzung“. Die Feuerwehren sind in Deutschland ein starker Partner im Rettungsdienst: Ungefähr jeder dritte medizinische Notfalleinsatz wird durch Einsatzkräfte der Feuerwehren abgewickelt.

Der Deutsche Feuerwehrverband ist von Anfang an Partner der RETTmobil. In diesem Jahr präsentiert sich die DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ an einem Gemeinschaftsstand mit dem Werkfeuerwehrverband Hessen. In Halle F, Stand 1205 erhalten die Besucherinnen und Besucher nicht nur aktuelle Informationen und kompetente fachliche Auskunft, sondern auch „scharfe Gummibärchen“, die sich bereits am ersten Messetag zum Renner entwickeln.


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Presseinformation vom 13. Mai 2016

Hartmut Ziebs: „Schluss mit der Schaulust!“

DFV fordert Konzept gegen Gaffer / Bundesrat berät Strafrechtsverschärfung

Berlin – Der Bundesrat berät heute über eine Strafrechtsverschärfung zur Bestrafung von Gaffern. „Die Bundesratsinitiative zum ,Gaffer-Gesetz‘ ist ein Schritt in die richtige Richtung, löst aber das Problem nicht“, stellt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), fest. Der niedersächsische Antrag beabsichtigt die Einführung eines neuen Paragraphen zur Ahndung der Behinderung von Einsätzen. Erstmals soll zudem das Fotografieren von toten Unfallopfern unter Strafe gestellt werden.

„Es muss allen Menschen klar sein: Gaffen ist menschenverachtend. Schluss mit der Schaulust!“, erklärt Ziebs. „Wir brauchen eine stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung für das Leid von Unfallopfern – da besteht Nachhilfebedarf. Gesetzesänderungen sind als flankierende Maßnahmen sinnvoll, reichen aber alleine nicht aus“, ergänzt der Verbandspräsident.

Der Deutsche Feuerwehrverband will zu einem Runden Tisch zur Problematik einladen. Hier sollen Verantwortliche aus der Politik, dem Bevölkerungsschutz, den Strafverfolgungsbehörden und den Medien gemeinsam an einem ganzheitlichen Konzept gegen Gaffer arbeiten.


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Presseinformation vom 13. April 2016

Forum Brandschutzerziehung: Vorträge gesucht!

Mehr als 200 Fachleute treffen sich am 4./5. November 2016 in Würzburg

Berlin / Würzburg – Vorträge gesucht: In Würzburg treffen sich am 4. und 5. November 2016 mehr als 200 Fachleute aus ganz Deutschland zum Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). Veranstaltungsort für Deutschlands größtes Treffen für Brandschutzerziehung und -aufklärung ist die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg.

„Brandschutzerziehung in der Feuerwehr – das sind unterschiedliche Zielgruppen, Konzepte und Erfahrungen, immer wieder adaptiert an die Herausforderungen der aktuellen Lage. Wir sind gespannt auf die Ideen, die vor Ort entwickelt worden sind!“, appellieren der Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses Brandschutzerziehung und -aufklärung von vfdb und DFV, Frieder Kircher, und DFV-Vizepräsident Hermann Schreck an potenzielle Vortragende. Expertinnen und Experten mit spannenden Beiträge aus der Praxis für die Praxis können ihre Workshop-Vorschläge noch bis zum 16. Mai 2016 an DFV-Referentin Lilian Harms (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Die Workshop-Themenfelder der vergangenen Foren reichten von Brandschutzerziehung mit Kindern über Brandschutzaufklärung bei Menschen mit Migrationshintergrund bis hin zu Besonderheiten beim betrieblichen Brandschutz.

Der Teilnehmerbeitrag bleibt mit 118 Euro für Frühbucher (bis zum 31. August) und 138 Euro Normalpreis stabil. Darin sind wie immer die Unterlagen, Tagungsimbisse und -getränke sowie das Essen beim Kommunikationsabend enthalten. Weitere Informationen zum Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung 2016 von DFV und vfdb sowie die Möglichkeit zur Anmeldung werden unter www.brandschutzaufklaerung.de veröffentlicht.


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Presseinformation vom 12. Mai 2016

Ziel: „Engagieren, aber sich nicht selbst verlieren“

Flüchtlingsbetreuung Thema bei 3. Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“

Berlin / Fulda – „Es kann belastend sein, wenn Menschen, die auf der Flucht waren, ihre Herzen öffnen und von ihren Erlebnissen berichten. Wir Feuerwehren wollen uns dabei engagieren, diese Menschen zu empfangen, aber wir dürfen uns dabei nicht selbst verlieren“, appellierte Hartmut Ziebs, Vorsitzender der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), beim Stiftungssymposium in Fulda. Mehr als 50 Menschen aus ganz Deutschland interessierten sich für die Herausforderungen in der Flüchtlingsbetreuung, die den Schwerpunkt des 3. Symposiums „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ darstellten.

Dr. Jutta Helmerichs, Leiterin Psychosoziales Krisenmanagement im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und Mitorganisatorin der Veranstaltung, verwies vor diesem Hintergrund auf die zunehmende Bedeutung der Prävention. Prof. Dr. Peter Sefrin, wissenschaftlicher Leiter der parallel stattfindenden europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität, RETTmobil, lobte die aktuelle Themensetzung und erhoffte sich praxiserprobte Lösungsansätze für kommende Herausforderungen. Erneli Martens, DFV-Fachberaterin „Psychosoziale Unterstützung“, freute sich über den regelmäßigen Austausch innerhalb des fachlichen Forums. Das 4. Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“ wird am 11. Mai 2017 und damit erneut zur RETTmobil in Fulda stattfinden.

„Die traumatischen Erlebnisse der geflüchteten Menschen sind für Feuerwehrangehörige außerhalb des normalen Einsatzspektrums. Trotzdem werden die Kräfte auch hier bei Belastungen durch ihr bestehendes Netzwerk aufgefangen“, erklärte Oliver Gengenbach, Feuerwehr-Seelsorger in Witten und Vorsitzender der Bundesvereinigung Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen. Er zeigte zudem anhand eines Leitfadens auf, wie der Umgang mit traumatisierten Menschen mit Flüchtlingshintergrund erleichtert werden kann.

Die Psychosoziale Notfallversorgung von und mit Muslimen beleuchtete Justus Münster, Beauftragter für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Er stellte fest, dass muslimische Aspekte im System der Notfallseelsorge lange Zeit keine Rolle spielten. Mittlerweile ist die muslimische Telefonseelsorge in Berlin in der interkulturellen Notfallseelsorge selbstverständlich in die alltägliche Arbeit eingebunden. Im Publikum stieß der Erfahrungsbericht auf großes Interesse für die Arbeit vor Ort.

Berührend war der Vortrag von Joachim Wittchen, der seine persönlichen Erlebnisse im Kontext der Flüchtlingssituation schilderte. Der Beauftragte für Notfallseelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und Feuerwehr-Seelsorger auf Kreisebene berichtete anhand von Fallbeispielen aus dem letzten Herbst, welche Ansatzpunkte für die Psychosoziale Notfallversorgung vor Ort entstanden.

Mit Konflikten in der Flüchtlingshilfe befasste sich Martin Jakubeit, Mitglied der Schulleitung der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg, der das Thema Gewalt gegen Helferinnen und Helfer beleuchtete. „Deeskalationstraining spielt besonders in der Prävention eine wesentliche Rolle“, resümierte der ehemalige Polizeibeamte seine Erfahrungen aus der Praxis.

„Wenn die Hilfe zur Last wird“ – unter diesem Titel warf DFV-Fachberaterin und Hamburger Landesfeuerwehrpastorin Erneli Martens zum Abschluss des Symposiums die Frage nach den Grenzen der Helfer auf. Sie gab Tipps zum Erkennen, wann Helfer selbst Hilfe benötigen.


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