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Presseinformation vom 22. Juli 2016

Rostock: Tolle Wettbewerbe vor maritimer Kulisse

27. bis 30. Juli: Deutsche Feuerwehr-Meisterschaften / 2.250 Mitwirkende

Berlin / Rostock – 2.100 Feuerwehrangehörige aller Altersklassen, 150 Wertungsrichter, zahlreiche Helfer vor Ort, Fans aus ganz Deutschland: Vom 27. bis 30. Juli 2016 finden in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften statt. „Wir freuen uns auf tolle Wettbewerbe in maritimer Kulisse!“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Schirmherr der Deutschen Meisterschaften ist Lorenz Caffier, Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Insgesamt gehen 186 Teams in den folgenden Bereichen an den Start:

  • Traditioneller Internationaler Feuerwehrwettbewerb (84)
  • Internationaler Feuerwehrsportwettkampf (18)
  • Internationaler Jugendwettbewerb (23)
  • Löschangriff nass (32)
  • Kuppelcup (29)

Auf dem Programm stehen Disziplinen wie Hakenleitersteigen, Löschangriff und Staffellauf. Die besten Mannschaften qualifizieren sich für die Feuerwehr-Olympiade des Weltfeuerwehrverbandes CTIF, die 2017 im österreichischen Villach stattfindet. Erstmals wird im Rahmen der Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften auch ein Kuppelcup durchgeführt; er ist jedoch keine „Feuerwehr-olympische“ Disziplin.

Vizepräsident Schreck lobt Vorbereitung: „Bereits zwei Jahre im Voraus begann die Planung – von Wettbewerbsstätten über Unterkünfte bis hin zur Verpflegung“. Eine Vorbereitungsgruppe mit Mitgliedern aus dem Deutschen Feuerwehrverband, dem Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Kreis- sowie dem Stadtfeuerwehrverband Rostock und der dortigen Feuerwehr zeichnet für die Organisation verantwortlich.

Die Wettbewerbe werden von einem attraktiven Feuerwehr-Rahmenprogramm begleitet. Die Eröffnung samt Hakenleitersteigen findet im maritimen Umfeld des Stadthafens statt. Alle weiteren Disziplinen laufen im Leichtathletikstadion am Ostseestadion über die Bühne. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung gibt es online unter www.deutsche-feuerwehrmeisterschaften-rostock.de. Das DFV-Presseteam berichtet live aus Rostock.


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Presseinformation vom 21. Juli 2016

Feuerwehren im Einsatz für starke Gemeinschaft

Demokratie-Projekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“ beim DFV angesiedelt

Berlin – „Die Freiwilligen Feuerwehren haben ihre Wurzeln in der Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts. 97 Prozent der Menschen vertrauen uns uneingeschränkt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir einen großen Beitrag dazu leisten können und müssen, unsere Gesellschaft weiterhin stabil und werteorientiert zu gestalten“, erläutert Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), das Engagement des Fachverbandes der 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland im Projekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, koordiniert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, ist der Deutsche Feuerwehrverband genau wie neun Landesfeuerwehrverbände in dem Programm im Einsatz für eine starke, demokratische Gemeinschaft. „Feuerwehren fördern die demokratische Teilhabe und betreiben Prävention gegen Rechtsextremismus und Verfassungsfeindlichkeit – etwa auch durch die Information und Integration von geflüchteten Menschen“, erklärt Ziebs die Ziele des seit 2011 laufenden Projekts „Demokratieberater“. Dieses war zunächst bei der Deutschen Jugendfeuerwehr angesiedelt, wo unter anderem ein entsprechendes Modul für die JuLeiCa-Ausbildung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter entwickelt wurde.

Im Rahmen des Projekts werden Materialien zur Beratung und zur pädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erstellt werden – unter anderem zu den Themen Umgang mit Geflüchteten und Rechtsextremismusprävention. Seit Mai 2016 befasst sich ein Projektreferent des DFV mit der inhaltlichen Koordination, Kommunikation und der Vernetzung der neun Landesprojekte. Bei einem Treffen im brandenburgischen Fohrde standen im Beisein von DFV-Präsident Hartmut Ziebs der Austausch von Erfahrungen und Problemlösungen, die Vorstellung von Beispielen guter Praxis sowie die Erarbeitung von Kooperationen auf dem Programm.

An „Zusammenhalt durch Teilhabe“ beteiligen sich die Projekte „Ohne Blaulicht“ (Brandenburg), „Feuerwehr – Gemeinsam in die Zukunft“ (Hessen), „FunkstoFF – Für die Zukunft der Feuerwehr“ (Mecklenburg-Vorpommern), „Vielfalt ist unsere Stärke – Deine FEUERWEHR!“ (Niedersachsen), „Heimat – Menschen – Vielfalt – Feuerwehr!“ (Rheinland-Pfalz), „Handeln, bevor es brennt!“ (Sachsen), „Teil werden – Teil haben – Teil sein“ (Sachsen-Anhalt), „Mit den Menschen für die Menschen im Land“ (Schleswig-Holstein) sowie „Einmischen, Mitmachen, Verantwortung übernehmen“ (Thüringen). Informationen und Links zu den Projekten in den Ländern stehen unter www.feuerwehrverband.de/zdt.html online.


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Presseinformation vom 17. Juni 2016

HessenGesellschaftliche Vielfalt auch im Ehrenamt

Das Innenministerium wirbt gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband

Wiesbaden – Das Innenministerium wirbt gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband verstärkt um Menschen mit Migrationshintergrund zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren in Hessen. Um dieses Ziel mit Nachdruck zu verfolgen, hat sich jetzt der „Integrationsbeirat Brandschutz“ als Teil der Integrationskampagne konstituiert. „Die Vielfalt unserer Gesellschaft soll sich künftig auch in einer Vielfalt im Ehrenamt niederschlagen“, so Innenminister Peter Beuth. „Das gilt besonders für Bereiche ehrenamtlichen Wirkens wie die Feuerwehr, die unverzichtbar zur Gefahrenabwehr und Sicherheit in unseren Kreisen, Städten und Gemeinden ist. Mit dem Integrationsbeirat Brandschutz wollen wir für neue Impulse sorgen und dabei Prozesse in Gang setzen, um nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund direkter ansprechen, sondern auch den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Hilfestellungen dafür zu geben, wie sie Frauen und Männer mit ausländischen Wurzeln besser integrieren können.“


Kontakt für Pressevertreter
Pressestelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
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Quelle: Pressestelle, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

 

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Presseinformation vom 08. Juli 2016

Jetzt anmelden für 6. DFV-Bundesfachkongress

Themen: Flüchtlingslage, Herausforderungen im Einsatz und Soziale Medien

Berlin – Der Umgang mit der Flüchtlingslage, aktuelle Herausforderungen in Einsatz und Beschaffung sowie der Einsatz Sozialen Medien – der 6. Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehrverbandes bietet praxisnahe Vorträge für die Arbeit der Feuerwehren. Die Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte und interessierte Feuerwehrangehörige findet am Donnerstag, 8. September 2016, im Mercure Hotel MOA in Berlin-Moabit statt. Die Anmeldung erfolgt unter www.feuerwehrverband.de/bundesfachkongress.html.

Modul I „Flüchtlinge: Interesse & Information“

Jan Rudel (Feuerwehr Echzell) stellt dar, wie ein Feuerlöschertraining für Flüchtlinge das Interesse an der Feuerwehr geweckt hat. Wie Sprache verbindet, erklärt Manfred Stahl, der in Hamburg Feuerwehr-Inhalte in Sprachkursen vermittelte. Dr. Joachim Bläse und Uwe Schubert erläutern den „Gmünder Weg“ – ein Konzept zur Mitgliederwerbung bei Flüchtlingen.

Modul II „Herausforderungen: Einsatz & Beschaffungen“
Willi Reckert und Günther Pinkenburg geben Hilfestellung zu europaweiten Beschaffungen durch Feuerwehren. Ein Vortrag von Oliver Surbeck (Landkreis Ravensburg) gibt Einblicke in gemeinschaftliche Beschaffungsaktionen. Mit dem Zugunglück in Bad Aibling wird zudem ein außergewöhnlicher Einsatz genauer betrachtet – Kommandant Wolfram Höfler berichtet aus der Perspektive der Einsatzkräfte.

Modul III „Flüchtlinge: Vorbereitung & Beanspruchung“
Björn Maiworm von der Branddirektion München gibt Hinweise zum Vorbeugenden Brandschutz in Flüchtlingseinrichtungen. Die Herausforderungen bei der Ankunft von Flüchtlingen beleuchten Dr. med. Gerd Plock und Andreas Sirtl von der Berliner Feuerwehr. Marco Buess gibt einen Einsatzbericht zum Brand im Flüchtlingsheim Rottenburg.

Modul IV „Facebook, Twitter, Youtube & Co.“
Markus Röck zeigt unter dem Motto #24h112 das Social Media-Konzept der Feuerwehr Frankfurt am Main auf. Grundsätzliche Erkenntnisse zur Social Media-Nutzung durch Feuerwehren erläutert Johannes Kohlen, der hierzu in Magdeburg eine wissenschaftliche Arbeit verfasst hat. Yvonne Tamborini von der Berliner Polizei berichtet, wie sich die Behörde in den sozialen Netzwerken bewegt.

Der 6. Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehrverbandes findet am Donnerstag, 8. September 2016, von 9 bis 17 Uhr in Berlin-Mitte statt. Die Teilnahme am Bundesfachkongress kostet 145 Euro pro Person (darin enthalten: Kongress, Getränke und Tagungsimbiss, Teilnahmezertifikat). Fördermitglieder des Deutschen Feuerwehrverbandes erhalten 50 Prozent Rabatt. Studierende, Schüler und Auszubildende erhalten auf Nachweis (E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einen Rabatt von 11,2 Prozent. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können aus dem Angebot insgesamt zwei Module auswählen.

Zusätzlich ist die Teilnahme am 11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren am Vorabend des Kongresses kostenpflichtig buchbar. Live im politischen Zentrum Deutschlands bietet sich hier Gelegenheit zum Gespräch mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden sowie Feuerwehr-Führungskräften aus ganz Deutschland.

Die Anmeldung für den 6. Bundesfachkongress erfolgt unter www.feuerwehrverband.de/bundesfachkongress.html. Dort gibt es auch weitere Informationen zu Inhalten und Hotelkontingenten.


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Presseinformation vom 16. Juni 2016

HessenHintergrund zum „Schutzparagraf 112“

Strafrechtsergänzung zum Schutz der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten

Wiesbaden – Die Hessische Landesregierung spricht sich bereits seit Beginn des Jahres 2015 für eine Ergänzung des Strafrechts um den sogenannten „Schutzparagrafen 112“ aus, mit dem Angriffe auf Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten unter eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten gestellt werden sollen. Eine entsprechende Bundesratsinitiative hat die Landesregierung direkt im Anschluss an die schweren Ausschreitungen rund um die Eröffnung der Europäischen Zentralbank am 18. März 2015 in Frankfurt am Main auf den Weg gebracht.

Die Krawalle im Rahmen der EZB-Eröffnung bestätigten nur den traurigen Trend der vergangenen Jahre. Dieser zeigt, dass die Gewalt gegen Polizisten zunimmt. Deshalb braucht es nun ein klares Signal, dass die Gesellschaft Gewalt nicht akzeptiert.

Die Mindeststrafe ist dabei einer der drei zentralen Punkte des Schutzparagrafen, weil er den besonderen Unwert eines Angriffs gegen die Einsatzkräfte deutlich macht. Dies schafft ein Bewusstsein für die Problematik und macht durch die deutliche Sanktionierung klar, wo die rote Linie verläuft. Sie ist ein klares Signal an alle potenziellen Straftäter. Denn am Ende muss der Staat diejenigen schützen, die täglich im Einsatz für jede Bürgerin und jeden Bürger sind. Dabei ist es nicht ausreichend, nur neue Schutzausstattungen für Polizisten zu fordern, sondern eben auch einen strafrechtlichen Schutz zu ergänzen. Der Schutz für die Einsatzkräfte muss sichtbar und messbar verbessert werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entkopplung der Strafbarkeit von der Vollzugshandlung. Das bedeutet, dass auch solche Angriffe geahndet werden können, die nicht unmittelbar in Zusammenhang mit dem aktuellen Einsatz eines Polizisten stehen; es reicht aus, dass der Angegriffene Polizeibeamter ist und die Tat im Zusammenhang mit seinem Beruf steht.

Die dritte wesentliche Säule des Schutzparagrafen stellt die Einbeziehung von Feuerwehrleuten, Katastrophenschützern und Rettungsdiensten in den speziellen Schutz der Gesetzesinitiative dar. Neben Beamten im Polizeivollzug werden auch diese Berufsgruppen immer häufiger Opfer tätlicher Angriffe – auch im Rahmen der Einsätze rund um die EZB.

Einhergehend mit der Bundesratsinitiative startete das Hessische Innenministerium eine Öffentlichkeitskampagne, mit der auf das Problem steigender Angriffe gegen die Einsatzkräfte aufmerksam gemacht und für mehr Rückendeckung für Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Rettungskräfte geworben werden sollte, die sich mit ihrer täglichen Arbeit und oftmals auch mit ihrem Leben für das Gemeinwesen einsetzen. Im Rahmen dieser Kampagne wurde die Schutzschleife als Symbol der Solidarität mit den Einsatzkräften entwickelt: In den Farben Blau, Rot und Weiß gehalten, steht sie für die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte in Hessen und ist ein Symbol für die Verbundenheit mit den Einsatzkräften.

Juristischer Hintergrund:

  • Der neue § 112 StGB (§ 112 StGB-E) knüpft anders als § 113 StGB nicht an eine Vollstreckungshandlung an, sondern setzt stattdessen lediglich einen tätlichen Angriff auf eine Polizeibeamtin oder einen Polizeibeamten in Beziehung auf den Dienst voraus.

  • Angedroht werden soll Freiheitstrafe von sechs Monaten (Mindeststrafe) bis zu fünf Jahren. § 112 StGB-E enthält eine Strafschärfung für besonders schwere Fälle.

  • Zum geschützten Personenkreis gehören neben den Einsatzkräften der Polizei auch diejenigen der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste. Diese Einsatzkräfte nehmen dadurch an dem verbesserten Strafrechtsschutz teil.

  • Die Strafandrohung für den Grundtatbestand beträgt Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Eine Strafschärfung gegenüber dem bisherigen Recht liegt vor allem in der Androhung einer Mindestfreiheitsstrafe sowie im Ausschluss der Geldstrafe als Sanktionsmittel.

Link zur hessischen Schutzschleife:

https://innen.hessen.de

Link zum Download der hessischen Schutzschleife: https:// innen.hessen.de/presse/bildergalerie/schutzschleife


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Presseinformation vom 20. Juni 2016

DFV und BBK treiben Beschaffungen gemeinsam voran

Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs besucht das BBK

Bonn – Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, besuchte heute das Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn Dransdorf.

Vor Ort konnte sich Ziebs im Beisein des Präsidenten des BBK, Christoph Unger, ein Bild von der aktuellen Auslieferung der Schlauchwagen für den Katastrophenschutz (SW-KatS) machen. Die Fahrzeuge sind Teil einer Beschaffungsmaßnahme von derzeit insgesamt 119 SW-KatS, die der Bund im Rahmen seiner Aufgabenerfüllung zur Komplettierung seiner Fahrzeugflotte in der Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder zur Verfügung stellt. Unger betonte die gute Zusammenarbeit mit dem DFV: „Der DFV und das BBK werden zukünftig noch intensiver zusammenarbeiten, um den Herausforderungen an den Bevölke-rungsschutz gerecht werden zu können.“

Auf die vom Deutschen Feuerwehrverband aufmerksam beobachtete Zunahme der Aussonderung älterer Brandschutzfahrzeuge wies Unger darauf hin, dass man den Aufbau der „weißen Flotte“, der Fahrzeuge, die letztlich der Verstärkung der im Katastrophenschutz mitwirkenden Einheiten der Hilfsorganisationen zugutekommen, im Wesentlichen abgeschlossen habe. „Der Bund wird in den kommenden Jahren mit den zur Verfügung stehenden investiven Mitteln - mehr noch als bisher - die Komplettierung der ‚roten Fahrzeuge‘, insbesondere von Löschfahrzeugen, vorantreiben. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass gerade die Fahrzeuge des Bundes im Bereich des Brandschutzes derzeit ein Alter erreicht haben, in dem die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich ansteigt“, so der Präsident.

„Die Konzentration der Mittel auf Feuerwehrfahrzeuge ist das richtige Signal. Wünschenswert ist auch eine Beschleunigung der jeweiligen Beschaffungsvorgänge. Dabei werden wir das BBK künftig mit ausgewiesenen Experten personell unterstützen, die projektbezogen beim BBK arbeiten. Damit heben wir unsere Partnerschaft auf ein neues Niveau“, sagte DFV-Präsident Hartmut Ziebs.

Die im Jahr 2008 auf der Basis von bundesweit ca. 2.900 vorhandenen bundeseigenen Einsatzfahrzeugen begonnene neue Konzeption zur Ergänzung der Katastrophenschutzausstattung der Länder konnte zwischenzeitlich auf gut 4.200 Fahrzeuge unterschiedlichster Aus-richtung aufgestockt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bbk.bund.de


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