Presseinformation vom 21. April 2017

HessenFinanzspritze in Rekordhöhe für hessische Feuerwehren

Land investiert in diesem Jahr rund 22 Millionen Euro in den Brandschutz

Wiesbaden – Das Land investiert in diesem Jahr mit 22 Millionen Euro so viel wie noch nie innerhalb eines Haushaltsjahres in die Ausstattung des Brandschutzes in Hessen. Das gab Innenminister Peter Beuth anlässlich der Versammlung des hessischen Landesfeuerwehrverbandes in Seeheim-Jugenheim bekannt.

„Dank der hohen Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer im vergangenen Jahr ist es dem Land möglich, den Feuerwehren in Hessen eine Finanzspritze in Rekordhöhe zu gewähren. Mit rund 22 Millionen Euro stellen wir nicht nur rund zehn Millionen Euro mehr als noch im vergangenen Jahr zur Verfügung, sondern werden absehbar auch eine Bewilligungsquote von fast hundert Prozent erreichen. Der große Ersatzbedarf bei den kommunalen Feuerwehren kann damit befriedigt werden und es entsteht erst gar kein Antragsstau bei den Förderanträgen. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der bereits in den vergangenen Jahren umfangreichen Brandschutzförderung des Landes und Zeichen der Wertschätzung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch die Hessische Landesregierung“, so Innenminister Peter Beuth.

Das Land Hessen hat in den vergangenen zehn Jahren im Bereich des Brandschutzes 1.335 Maßnahmen mit rund 105 Millionen Euro gefördert. Damit wurden die Beschaffung von mehr als 1.000 Fahrzeugen und den Aus- und Neubau von fast 300 Feuerwehrhäusern unterstützt.

 Hintergrund: Feuerschutzsteuer

Der Feuerschutzsteuer ergibt sich anteilig aus Feuerversicherungen, Wohngebäudeversicherungen sowie Hausratversicherungen. Bemessungsgrundlage für die Erhebung der Feuerschutzsteuer ist bei Feuerversicherungen ein Anteil von 40 Prozent des Versicherungsentgelts, bei Wohngebäudeversicherungen ein Anteil von 14 Prozent des Gesamtbetrages des Versicherungsentgelts und bei Hausratversicherungen ein Anteil von 15 Prozent des Gesamtbetrages des Versicherungsentgelts. Die so erhobenen Beträge werden unter den Bundesländern aufgeteilt.

In Hessen werden die Einnahmen aus der Feuerwehrsteuer vollständig in den Brand- und Katastrophenschutz investiert. Je ein Drittel investiert das Land in die Hessische Landesfeuerwehrschule sowie in die Förderung des Brandschutzes in Hessen. Die übrigen Einnahmen fließen unter anderem in den Katastrophenschutz sowie in Anerkennungsprämien.


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Quelle: Pressestelle, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

 

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Presseinformation vom 21. April 2017

Interschutz und Feuerwehrtag: Vorfreude auf 2020

Deutscher Feuerwehrverband und Deutsche Messe AG geben Startschuss

Berlin – „Die Interschutz war 2015 schon voller Superlative. Das wird sich 2020 noch weiter steigern. Außerdem wird vieles für Besucher angenehmer. Man kann sich also schon jetzt freuen!“, blickt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bereits jetzt auf die Großveranstaltung im Jahr 2020. Parallel zur Weltleitmesse für Brand- und Katastrophenschutz vom 15. bis 20. Juni 2020 findet dann der 29. Deutsche Feuerwehrtag findet in Hannover (Niedersachsen) statt. Im Rahmen des Kick-off-Meetings des DFV mit der Deutschen Messe AG und weiteren ideellen Partnern präsentierte Ziebs gemeinsam mit dem für das Großprojekt „Deutscher Feuerwehrtag“ zuständigen DFV-Vizepräsidenten Frank Hachemer die Pläne des Deutschen Feuerwehrverbandes.

„Wir wollen ein attraktives Veranstaltungsangebot mit zeitgemäßer Tradition verbinden“, erklärt Hachemer. „Gerade die Tatsache, dass wir uns jetzt frühzeitig mit allen Messe-Partnern abstimmen, wird die Qualität für 2020 weiter steigern“, erklärt der DFV-Vizepräsident zum Startschuss der Interschutz 2020. Die Fachmesse findet alle fünf Jahre statt; alle zehn Jahre gibt es parallel einen Deutschen Feuerwehrtag. 2010 in Leipzig bot die Kombination nicht nur Einblicke in das grenzenlose Engagement der Feuerwehren, sondern lockte mit ihrem umfangreichen Veranstaltungsprogramm auch Feuerwehrangehörige nicht nur aus Deutschland an.

Der Deutsche Feuerwehrverband repräsentiert 1,3 Millionen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren und Jugendfeuerwehren in Deutschland. Er ist ideeller Partner der Weltleitmesse Interschutz. Weitere Informationen zum Verband: www.feuerwehrverband.de.


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Presseinformation vom 10. März 2017

Feuerwehrverband begrüßt Drohnenverordnung

Feuerwehr-Drohnen erlaubnisbefreit / Gaffen über Einsatzstellen verboten

Berlin – Schneller Einsatz von Feuerwehr-Drohnen, keine Gaffer aus der Luft – der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt die heute im Bundesrat beschlossene „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“. „Hiermit wird der Einsatz so genannter Drohnen verbindlich geregelt und Rechtssicherheit für die Feuerwehren geschaffen“, erklärt DFV-Vizepräsident Lars Oschmann. Der Deutsche Feuerwehrverband hatte nach Prüfung durch seine zuständigen Fachgremien sowie durch Feuerwehren mit entsprechenden Einsatzerfahrungen in einer Eingabe gegenüber dem Bundesverkehrsministerium auf Besonderheiten der Feuerwehren unter anderem in den Punkten „Erlaubnispflicht“ und „Betriebsverbot“ hingewiesen und eine Nachbesserung des Entwurfs eingefordert.

„Dem ist nun entsprochen worden: Feuerwehren sind von der Nachweispflicht nach § 21a Abs. 4 ausgenommen“, erläutert Oschmann. Die beschlossene Verordnung lautet wie folgt: „Keiner Erlaubnis […] und keines Nachweises […] bedarf der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen durch oder unter Aufsicht von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen sowie Katastrophen.“ (§ 21a (2)) In der Bundesrat-Drucksache wird dies damit erläutert, dass Feuerwehren als Organisationen mit Sicherheitsaufgaben von der Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen ausdrücklich ausgenommen werden, sofern der Einsatz in Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen und Katastrophen stattfindet. Auch präventive Einsätze etwa zur Lageerkundung bei Großveranstaltungen zählen dazu. Erfasst ist hierbei auch der Betrieb zu Ausbildungs- und Übungszwecken. Die Verordnung deckt auch den Betrieb „unter Aufsicht“ ab. „Hiermit werden die Fälle erfasst, in denen die Behörden über keine eigenen Geräte verfügt, sondern sich diese zur Verfügung stellen lässt. In diesen Fällen beaufsichtigt sie den Einsatz und trägt die Verantwortung“, so die Erläuterung.

Die Verordnung regelt auch, wo der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen verboten ist: „Der Betrieb […] ist verboten […] über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben […]. (§ 21b (2)) Auch hier sind die Feuerwehren explizit ausgenommen. „Dies ermöglicht zum einen, den Luftraum für die Einsatzerkundung frei zu halten, zum anderen wird das Gaffen aus der Luft verboten“, bewertet Oschmann.

Ein Verbot gilt zudem für den Betrieb außerhalb der Sichtweite des Steuerers […], sofern die Startmasse des Geräts fünf Kilogramm und weniger beträgt. Auch hiervon sind die Feuerwehren für Einsatz und Ausbildung ausgenommen. „Somit können Drohnen etwa auch zur Erkundung hinter einer Rauchsäule oder in verqualmten Bereichen eingesetzt werden, wo ansonsten eine Lageerkundung nicht oder nur mit erheblich höherem Aufwand möglich wäre“, begrüßt Oschmann die Regelung.

Die Verordnung wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die nach dem Willen des Bundesrats noch einige Änderungen einbringen soll – unter anderem fordern die Länder, Drohnenflüge auch in der Nähe von Krankenhäusern zu verbieten, um Kollisionen mit Rettungshubschraubern zu verhindern. Dann kann die Bundesregierung die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt betreiben; am Tag nach der Verkündung soll die Verordnung dann größtenteils in Kraft treten.


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Presseinformation vom 12. April 2017

HfH-Seminar: Einsatznachsorge bei Anschlägen

Stiftung „Hilfe für Helfer“ bietet kostenfreie Fortbildung / 11. Mai 2017 in Fulda

Berlin / Fulda – Welchen Herausforderungen muss sich die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte bei Anschlagsereignissen stellen? Auch mit diesem Thema befasst sich das 4. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes am Donnerstag, 11. Mai 2017, in Fulda. Die Teilnahme ist kostenlos; es sind noch Anmeldungen möglich. Veranstaltet wird die erfolgreiche Fortbildungsreihe durch die DFV-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Parallel findet in Fulda auch die „RETTmobil“ statt (www.rettmobil.org).

Von 10.30 bis 16.30 Uhr geben unterschiedliche Referate Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Themen. Das Programm in Auszügen:

  • Fachliche Einführung in das Symposium und Moderation (Dr. Jutta Helmerichs,BBK, Erneli Martens, DFV-Fachberaterin, Volker Harks, BBK)
  • Amoklauf München – Neue Erkenntnisse für die Einsatznachsorge (Hermann Josef Kraus, Berufsfeuerwehr München)
  • Anschlag am Breitscheidplatz – Erfahrungen der PSNV-E (Manuel Mahnke, Berliner Feuerwehr, Gerald Manthei, Berliner Feuerwehr)
  • Umgang mit Risiken und Gefährdung – Erfahrungen der Bergwacht (Roland Ampenberger, Bergwacht Bayern)
  • Verstorben im Einsatz – ein Erfahrungsbericht (Mark Overhagen, BBK)
  • Wenn die Worte fehlen… (Erneli Martens, DFV-Fachberaterin)

<p">Die Anmeldung zur Veranstaltung in Fulda erfolgt online über die Internetseite https://www.eventmanager-online.com/de/event/4-symposium-hilfe-fuer-helferinnen-und-helfer-in-den-feuerwehren (Link auf externe Seite). Die Teilnahme ist kostenlos; Tagungs- und Verpflegungskosten übernimmt die Stiftung. Unter www.hilfefuerhelfer.de gibt es weitere Informationen zur Stiftung. Bei Rückfragen steht DFV-Referentin Lilian Harms unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.


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Presseinformation vom 09. März 2017

Beirat aktuell: Terror, Digitalisierung und Integration

Sitzung zu Herausforderungen der Feuerwehr / 14 neue Förderkreis-Mitglieder

Berlin – Terror, Digitalisierung und Integration – der Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) befasste sich bei seiner Sitzung in Berlin mit den aktuellen Herausforderungen der Feuerwehren. „Wir müssen stets aus den gemachten Erfahrungen lernen und die neuen Erkenntnisse in unsere Taktik einfließen lassen“, erklärte DFV-Präsident Hartmut Ziebs. Wilfried Gräfling, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, ließ die Beiratsmitglieder eindrucksvoll an der Aufarbeitung des Einsatzes nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz teilhaben. „Es war wichtig, früh mit den Einsatzkräften zu sprechen, um sie aus der teilweisen Hilflosigkeit herauszuholen“, resümierte er auch die große psychologische Tragweite. Gräfling berichtete von einer sehr dynamischen Lage und einer hohen Einsatzbereitschaft aller Kräfte.

Wie wirkt sich die Weiterentwicklung der modernen Technologien auf die Feuerwehren aus? Gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern diskutierte Dr. Olaf Grebner, Gründer von mobilion.eu, über die Auswirkungen der Digitalisierung. Grebner forderte die Feuerwehren auf, ihre Anforderungen bei der Entwicklung „smarter“ Geräte aktiv zu gestalten – damit etwa künftig die vernetzte Technik eines Hauses die Einsatzkräfte bei einem Wohnungsbrand genau informieren kann, in welchen Räumen sich noch Personen befinden. „Wie funktioniert das auf dem Land ohne Netzabdeckung?“ „Schreckt die zunehmende Digitalisierung Ehrenamtliche ab, oder können wir damit neue Zielgruppen für das Engagement begeistern?“ „Wo führt die technische Entwicklung hin – bedient der Strahlrohrführer künftig auch die Pumpe?“ Die Beiratsmitglieder ermöglichten durch den Erfahrungsaustausch wichtige Einblicke in die Entwicklungsprozesse der Industrie.

Am konkreten Beispiel der Integration von Geflüchteten zeigte DFV-Präsident Hartmut Ziebs auf, wie Menschen durch das Engagement in der Feuerwehr in die Gesellschaft aufgenommen werden. „Es ist keine Kernaufgabe der Feuerwehr, Flüchtlinge zu betreuen – aber eine Riesenchance, Menschen in die Feuerwehr zu integrieren“, erklärte er. Der Deutsche Feuerwehrverband sei auch hier für die Expertise der Beiratsmitglieder dankbar, die durch ihre Verknüpfung von Politik und Wirtschaft wichtige Impulse für vorausschauende Planung und aktives Handeln geben. Den Beirat des Verbandes bilden aktuell 99 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie beraten den DFV, stellen Kontakte her und unterstützen insbesondere Projekte.

Ehrung für Bundestagsabgeordnete Gädechens und Reichenbach


Für ihr langjähriges Engagement im DFV-Beirat zeichnete DFV-Präsident Hartmut Ziebs die Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens und Gerold Reichenbach mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber aus. Hartmut Ziebs dankte Ingo Gädechens vor allem für seine Expertise im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit, die er in den Verteidigungsausschuss einbringt. Gerold Reichenbach ist als Katastrophenschutz-Spezialist, der selbst ehrenamtlich aktiv ist, Türöffner etwa zum Innenausschuss des Bundestages.

DFV-Förderkreis mit 14 neuen Mitgliedern

„Ihr Engagement im Förderkreis ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung, die die von Ihnen vertretenen Unternehmen und Organisationen sowie Sie persönlich dem Ehrenamt der Feuerwehr entgegenbringen!“, dankte Prof. Dr. Albert Jugel den 14 neuen Mitgliedern des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes. Jugel ist Initiator und Vorsitzender des Förderkreises, der aktuell 79 Mitglieder zählt. Seit der Gründung 2004 ermöglicht diese Förderung dem Deutschen Feuerwehrverband zukunftssichernde Initiativen für das flächendeckende System der helfenden Hände in Deutschland. „Diese finanzielle Unterstützung ist wichtig für uns“, bedankte sich DFV-Präsident Hartmut Ziebs bei den Mitgliedern des Förderkreises während der Mitgliederversammlung im Vorfeld der Beiratssitzung.

Bilder der Veranstaltung können unter www.feuerwehrverband.de/bilder heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu Beirat und Förderkreis gibt es auf der Webseite des Verbandes unter www.feuerwehrverband.de/beirat.html bzw. www.feuerwehrverband.de/foerderkreis.html.


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Presseinformation vom 10. April 2017

Feuerwehr gibt Sicherheitstipps zum Osterfeuer

Anmelden, beaufsichtigen, kontrollieren / Flammenfalle für Tiere vermeiden

Berlin – Von der Nordseeküste bis an den Alpenrand lodern in wenigen Tagen wieder zahlreiche traditionelle Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. „Häufig werden Feuerwehren alarmiert, weil Brände außer Kontrolle geraten oder nicht sachgemäß angemeldet wurden“ erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Feuerwehren geben deshalb folgende Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde (häufig das Ordnungsamt) anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen und mindestens 100 Meter zu Straßen betragen. Windrichtung beachten!
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112!
  • Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

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